Mit Trauerbegleiter*in Pauli Sprang
4 Freitagabende vom 21. März bis 11. April 2025
Dieses Trauerritual richtet sich nicht nur an Menschen, die gerade einen großen Verlust verarbeiten, sondern lädt uns ein, Verlusterfahrungen als grundlegenden und verbindenden Teil des Mensch-Seins wahrzunehmen.
Der Frühlingsanfang erinnert daran, dass alles im Wandel ist – und jede Veränderung kann Verluste beinhalten. Auch der Zustand unserer Welt, der Umgang mit dem Planeten und politische Realitäten bieten Gründe zum Trauern. Manchmal erfahren wir diese als schwerwiegend und eindeutig, und manchmal aber auch leiser, diffuser oder normalisierter, so dass es schwerer sein kann, sie in unserem schnellen Alltag wahrzunehmen und zu betrauern.
Ein Trauerritual bietet einen geschützten Raum, mit all dem, was schmerzt, in Kontakt zu gehen, und so zu erfahren und zu ehren, was wichtig ist im Leben. Der klare Rahmen und die Beziehungen, die wir dabei weben, können uns helfen, mitfühlend mit unserer Trauer in Verbindung zu kommen und dadurch schmerzhafte Veränderungen in den Lebensfluss zu integrieren.
Es handelt sich bei diesem Angebot nicht um eine Therapie und setzt ein eigenverantwortliches Handeln der Teilnehmenden voraus. Bei einem akuten Trauerfall, Bedenken oder Fragen melde dich bitte vorher beim lisbeth-team.
Kosten
Zu trauern und dabei liebevoll bezeugt zu werden ist eigentlich unser aller Geburtsrecht und sollte nichts kosten. Doch auch das lisbeth-team muss in diesem System überleben – ein System, in dem Gefühls- und Fürsorgearbeit strukturell unterbezahlt wird. Gleichzeitig ist es ihnen wichtig, dass ihre Arbeit zugänglich ist für alle.
Deshalb gibt es eine gestaffelte Teilnahmegebühr: 60/80/100€.
80€ ist der reguläre Preis. Wer einen Beitrag von 100€ zahlen kann, finanziert dadurch ein Ticket für eine Person mit weniger Einkommen mit. Das ermäßigte Ticket kostet 60€.
Außerdem gibt es Reparations-Freiplätze oder stark vergünstigte Teilnahmeplätze für Personen, die historisch und aktuell am stärksten diskriminierten Bevölkerungsgruppen angehören, wie u.a. BiPoC, LGBTQI+*, Jüd*innen, Sinti*zze und Rom*nja, und Menschen, die von Klassismus und/oder Armut betroffen sind.
Wenn eines davon auf dich zutrifft, du dir nicht sicher bist, oder einfach die Gebühr dein Budget übersteigt, melde dich gern und wir finden eine Lösung: lisbeth@elisabeth.berlin
Begrenzte Teilnehmendenzahl, bitte um Anmeldung bis zum 19.3.25 unter lisbeth@elisabeth.berlin.
Veranstalter: Kultur Büro Elisabeth gGmbH
© Kultur Büro Elisabeth