„Der Frühling kommt mit Riesenschritten – oder jetzt geht’s loohoos!“

Im Frühling kann man es kaum erwarten, endlich wieder loszulegen - kein Wunder nach den dunklen Tagen des Winters. Die bunten Frühlingsblüher strahlen einen ja förmlich an. Aber was soll denn jetzt für das Wechselbeet auf dem Grab gepflanzt werden??

  • Zwiebelpflanzen (Tulpen, Hyazinthen oder Narzissen)? Die haben den Nachteil, dass sie nicht bis zu den letzten möglichen Spätfrösten Mitte Mai blühen, sondern nur etwa zweieinhalb bis drei Wochen – je nach Wärme und Witterung.

  • Mehrjährige Stauden? Die blühen auch nur etwa drei Wochen, „blockieren“ aber im Rest des Jahres den Platz für den restlichen Wechselflor.

  • Stiefmütterchen? Die sind zwar heutzutage zwar auf dekorative große Blüten gezüchtet, aber irgendwie ist das langweilig – selbst wenn man zwei Farben als geometrisches Muster pflanzt.

Wie wäre es denn mal mit einem kunterbunten Beet aus verschiedenen Zwiebelpflanzen, Stauden, Tausendschönchen (Bellis), Ranunkeln und Stiefmütterchen? So ein gemischtes Wechselbeet ist dann genau so bunt wie das Leben. Eine andere Möglichkeit ist eine Kombination von gelben verzweigten Poeten-Narzissen („Mini-Osterglocken“) und blauen Hornveilchen (auch als Mini-Stiefmütterchen bekannt)? Die Narzissen kann man gut teilen, weil in einem Topf meist mehrere Zwiebeln verkauft werden – oder aber blaue Traubenhyazinthen (Muscari) und gelbe oder weiße Hornveilchen. Ganz nach dem Lehrbuch der Komplementärfarben.

Und wenn die Narzissen oder Traubenhyazinthen verblüht sind, nimmt man einfach die Zwiebeln aus dem Beet und die Hornveilchen blühen bis Mitte/Ende Mai weiter durch.

So, jetz hamse jenuch Vorschläje jehört und ssusamm mit Ihre Fantasie jibt dit bestimmt ‘n janz speziellet Frühlingsbeet in dieset Jahr. Also ran anne Flanzen!! Und jetzt hab ick jenuch jeschrieben – jetzt muss ick los. Ostereier suchen..

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Sind eigentlich alle Friedhofsgärtner im Winter verreist?